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30. November 2025
Abnehmen - aber bitte ohne lästiges Kalorienzählen, verzichten und hungern? Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber das funktioniert. Mit der TCM. Und Achtsamkeit. Unseren Körper wieder in Balance bringen, statt ihn mit Diäten immer wieder zu stressen. Denn Diäten bedeuten fast immer auch, auf vieles zu verzichten. Und Verzicht mag unser Körper gar nicht. Unser Geist und unsere Seele übrigens auch nicht. Die TCM arbeitet mit den energetischen Prinzipien, die Hunger, Verdauung und Wohlbefinden nachhaltig beeinflussen. 1. Unsere Mitte stärken – DER Schlüssel zum Wohlfühlgewicht (und für alles andere auch) Unsere Mitte (gemeint sind Milz und Magen) spielt in der TCM eine zentrale Rolle. Ist sie gestärkt, also unsere Mitte, läuft unser Stoffwechsel ziemlich rund, wir fühlen uns energiegeladen und unser Körper verarbeitet unser Essen viel effizienter. Typische Anzeichen einer „schwachen Mitte“ sind zum Beispiel: -Blähbauch oder Müdigkeit nach dem Essen -Heißhunger -Kalte Hände oder Füße -Lust auf Süßes Die Lösung: Warm essen! Gekochte, gut verdauliche Mahlzeiten wie zum Beispiel Eintöpfe, Suppen oder ein warmes Frühstück versorgen unsere Verdauung mit der nötigen Energie und verhindern Energieeinbrüche, die uns dann den kleinen Heißhunger vorbeischicken und uns zu irgendwelchen ungesunden Snacks greifenlassen. 2. Genuss statt Verzicht – das richtige Essen zur richtigen Zeit Abnehmen mit der TCM bedeutet nicht, dass Du auf Deine Lieblingsgerichte verzichten musst. Um Himmels Willen, wer will das schon. Es kommt viel mehr darauf an (und das ist auch viel wichtiger), WIE Du sie kombinierst und WANN Du sie isst. Und natürlich auch, WIE Du sie zubereitest. Ein paar praktische Tipps für den Alltag: -iss zu regelmäßigen Zeiten – die Milz liebt Rhythmus -80:20-Regel: 80% gekochte und 20% rohe Mahlzeiten + 80% gesund/nährstoffreich und 20% ungesunde Snacks -Süßigkeiten? Jaa! Am besten allerdings nach einer Mahlzeit und nicht zwischendurch. Wähle mehr Lebensmittel, die Dich stärken wie zum Beispiel Hafer, Hirse, Hülsenfrüchte, Pilze, Wurzelgemüse, gedünstetes Obst. Genieß es – ganz ohne schlechtes Gewissen. 3. Emotionales Essen verstehen – Yin und Yang im Gleichgewicht Hunger ist nicht nur körperlich. Hunger entsteht auf allen drei Ebenen: Körper, Geist und Seele. In der TCM spielt darum auch das Gefühlshaushalts-Qi eine große Rolle. Was für ein Name, nicht wahr? - aber das drückt es schon ganz gut aus. Stress, Grübeln und/oder ungelöste Emotionen schwächen unsere Mitte und fördern Heißhunger. Ein paar hilfreiche Tipps: -Mini-Routinen wie 5 Minuten Bauchmassage (rechts herum aktiviert (Yang), links herum (Yin) beruhigt) -Spaziergänge oder Qi-Gong zum Stressabbau -warmes, stilles Wasser oder Tee statt Kaffee-Dauerbeschuss Wenn Körper und Geist im Gleichgewicht sind, normalisiert sich unser Essverhalten oftmals schon von alleine. 4. Natürlich entlasten statt extremes Detoxen Eine Detox-Kur nach TCM ist eher sanft. Keine krassen Saftkuren, kein langes Fasten, kein Zwang. Stattdessen werden unsere Verdauungsorgane entlastet und Stagnationen gelöst. Auch kleine Schritte wirken bereits, wie zum Beispiel: -abends etwas Leichtes essen, das nicht zu sehr im Magen liegt -ausreichend schlafen – darüber freut sich nicht nur unsere Leber sehr -Bitterstoffe integrieren (Rucola, Artischocke, Löwenzahn - bei Grapefruit ist Achtung angesagt!) - weniger kalte Getränke -weniger Zucker (lässt die Pfunde übrigens nebenbei (fast) von ganz alleine purzeln) So bereitest Du Deinen Körper nachhaltig und auf sanfte Art darauf vor, überschüssige Kilos abzulegen. Fazit: Abnehmen darf leicht sein Abnehmen ist kein Sprint, sondern ein entspannter, harmonischer Alltag, der einfach rundherum gut tut – mit warmen Mahlzeiten, emotionaler Balance und echtem Genuss. Wenn Du achtsam und liebevoll mit Dir selbst und Deinem Körper umgehst, belohnt er Dich mit mehr Energie, einer besseren Verdauung und ganz nebenbei Deinem Wohlfühlgewicht. Ohne Verzicht und ohne Diätfrust. Wenn Du mehr wissen möchtest, dann vereinbare doch hier einen Termin. Was denkst Du über Diäten, starre Pläne mit Vorgaben und kurzfristig aufkommende Trends?
18. November 2025
Meine drei Tipps für die kalte Jahreszeit: warm, achtsam und gut genährt In der TCM ist der Winter die Zeit des Wasserelements mit dem Organpaar Nieren-Blase. Nachdem der Herbst zum Loslassen und Platzschaffen eingeladen hat, geht es jetzt um Ruhe, Regeneration, Achtsamkeit und neue Kräfte sammeln. Die Natur zieht sich im Winter zurück, um dann im Frühling mit neuer Kraft und Farbenpracht zu strahlen. Wir sollten es ihr wieder gleich tun, denn damit stärken wir unsere Abwehrkräfte und tanken neue Energie für das nächste Jahr. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. 1. Wärme Dich von innen mit gekochten, nährenden Mahlzeiten Winterkälte gilt als belastend für unsere Nierenenergie, quasi unser „Wurzel-Qi“. Darum ist alles hilfreich, was unseren Körper zuverlässig wärmt. Von außen UND von innen. Besonders gut geeignet sind zum Beispiel: -ein warmes Frühstück (wie zum Beispiel Hirse- oder Haferporridge) -kräftigende Suppen mit Ingwer, Kurkuma, Zimt oder Kardamom (je nach Magenempfindlichkeit!) - langsam gekochte Eintöpfe mit verschiedenem Wurzelgemüse - schwarze Bohnen, Linsen oder dunkles Blattgemüse zur Stärkung des Wasserelements. Rohkost und kalte/kühle Getränke möglichst reduzieren, denn sie kühlen unseren Verdauungstrakt und rauben uns unnötig Energie, die uns dann im Alltag fehlt. 2. Achte auf bewusste Ruhephasen: Winter ist Yin-Zeit Im Winter dominiert das Yin mit Stille, Rückzug und Sammeln. Ebenso wie die Natur sich zurückzieht und still wird. Viele von uns versuchen aber, auch in dieser Zeit durchgehend genauso aktiv zu bleiben wie im Sommer. Und dann? Erschöpft. Müde. Gereizt. Empfehlenswerter ist es, bewusst zu entschleunigen: -Pausen einplanen -den Tag nicht mit Terminen vollstopfen -Atemübungen, um den Stress etwas herauszunehmen -zeitig ins Bett gehen Mit einem achtsameren Alltag stärken wir langfristig sowohl unsere Lebenskraft als auch unsere Abwehrenergie. 3. Schütze Deine 'Mitte' -> Halte Bauch, Nieren und Füße warm Kälte dringt besonders leicht über Nierengegend, Unterbauch und Füße in unseren Körper ein. Wird unsere Mitte (Milz-/Magen-Qi) dann geschwächt, sinkt unser Verdauungsfeuer, was Müdigkeit, Kältegefühl und Infektanfälligkeit zur Folge haben kann. Das kannst Du tun: -abends eine warme Fußbad-Routine (zB mit Ingwer) -Füße warm und trocken halten - Nierengegend gut einpacken, zum Beispiel mit einem Nierenwärmer oder längeren Oberteilen/Jacken -nach dem Essen nicht direkt in die Kälte gehen Indem wir unseren Körper wärmen, bewahren wir im Winter wertvolle Energie. Es lohnt sich also. Fazit: sanft, warm und bewusst Die Natur und die TCM laden uns ein, den Winter als Zeit der inneren Ruhe und Achtsamkeit zu nutzen. Mit warmen Mahlzeiten, mehr Ruhe, Achtsamkeit und gezielter Wärme für unseren Körper unterstützen wir unser Yin und schützen unsere Nierenenergie. Gestärkt und ausgeglichen können wir dann in den nächsten Frühling starten. Was sind Deine Rituale im Winter? Hast Du welche? Wenn Du mehr wissen möchtest, was Du individuell für Dich selbst tun kannst, dann vereinbare doch gerne direkt hier einen Termin.
17. November 2025
Zucker ist heutzutage überall zu finden. Die Lebensmittelindustrie lässt sich immer mehr einfallen, um ihn uns unterzujubeln. Er steckt im morgendlichen Brot, im Snack zwischendurch, in der Tomatensoße für die Pasta am Abend und selbst in einem Glas Rotkohl ist unnötiger Zucker enthalten. Mal ganz abgesehen von all den süßen Verführungen, denen wir nur schwer widerstehen können und die uns quasi an jeder Ecke in den Geschäften anlachen. Doch so scheinbar harmlos Zucker auch daherkommt, in unserem Körper sorgt er zum Teil für ziemlich unerwünschte Effekte. Schneller Energieschub - Schneller Sinkflug Zucker liefert uns zum einen schnell und direkt Energie: Einfachzucker schießt direkt ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel unmittelbar ansteigen. Das hat zur Folge, dass wir uns erstmal wacher, konzentrierter und leistungsfähiger fühlen. Kurzfristig. Denn d ieser Effekt hält leider nur kurz an. Unser Körper schüttet nämlich Insulin aus, um den Zucker aus unserem Blut in die Zellen zu befördern. Aber oft schießt die Insulinreaktion etwas übers Ziel hinaus und wir landen im dicksten Zuckertief: müde, hungrig, schlapp, gereizt. Der Griff zum nächsten Snack ist quasi vorprogrammiert. Über zuviel Zucker freuen sich unsere Fettzellen (viszerales Bauchfett) Zucker liefert uns Energie. Aber nicht alles wird sofort verwertet und verbrannt. Was wir nicht direkt brauchen, speichert unser Körper als Fett in verschiedenen Fettdepots – eine Art Notreserve für schlechte Zeiten. Unser Körper ist clever. Besonders schnell eingelagert wird Fruktose, die bevorzugt in unserer Leber landet und dort in Fett umgewandelt wird. Auf Dauer können daraus unter anderem Fettleber, Gewichtszunahme, Stoffwechselprobleme und Diabetes entstehen. Der kleine Heißhunger Wer kennt ihn nicht: den kleinen Heißhunger, der sich zwischendurch immer mal wieder heimlich, still und leise heranschleicht und uns dann plötzlich überfällt. Zucker bedient nämlich nicht nur unseren Energiehaushalt, er aktiviert auch das Belohnungssystem in unserem Gehirn (wer kennt auch das nicht). Unser Körper schüttet dabei Dopamin aus. Und genau dieses „Belohnungsfeuerwerk“ macht es uns jedesmal so schwer, nach ein oder zwei Keksen aufzuhören. Denn je mehr Zuckerhaltiges wir essen, desto mehr gewöhnt sich unser System daran und desto größer wird unser Verlangen danach. Kein Wunder also, dass beim Thema Zucker auch über Suchtpotential gesprochen wird. Entzündungen - die stille Gefahr Nicht nur Zucker, sondern auch ein Zuviel an Weizenmehl, Schweinefleisch und Kuhmilch kann in unserem Körper entzündliche Prozesse auslösen und fördern. Ignorieren wir diese, kommt es über kurz oder lang zu ernsten Erkrankungen. Zucker hat leider bei quasi Allem seine Finger mit im Spiel. Manchmal offensichtlich, manchmal in verschiedenen Symptomen wie zum Beispiel unreine Haut, häufigere Infekte oder ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Zucker - Nur schlecht? Zunächst mal: Zucker ist nicht gleich Zucker. Der Oberbegriff für Zucker ist Kohlenhydrate. Kohlenhydrate, also Zucker, liefern uns wertvolle Energie. Es kommt allerdings darauf an, welche Art wir verwenden. Am besten sind die langkettigen Kohlenhydrate aus Vollkorn und Gemüse zum Beispiel. Denn unser Körper nimmt natürlichen Zucker aus Gemüse, Obst und Vollkorn langsamer auf. Nebenbei bekommen wir hierbei auch noch viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der weiße Haushalts- bzw. Industriezucker hingegen liefert nur leere Kalorien, enthält keine Nährstoffe und bringt auch noch unseren Stoffwechsel durcheinander. Fazit Es geht nicht um Verzicht, sondern um einen bewussten Umgang mit Zucker. Gänzlich darauf zu verzichten ist zum einen fast unmöglich und zum anderen auch gar nicht sinnvoll, da wir täglich aufs Neue auf Energie angewiesen sind. Es geht vielmehr darum, ihn bewusst zu verwenden (und zu genießen). Ein Stück Kuchen mit Sahne? Gerne. Aber dann bitte auch richtig mit allen Sinnen genießen. Schokolade? Gerne. Aber bitte eher die dunkle Schokolade ab 70% Kakaoanteil. Die hat erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unser Wohlgefühl und Belohnungszentrum. Du siehst, auf Süßes zu verzichten, ist gar nicht notwendig. Es kommt nur darauf an, dass Du bewusst auf Deinen täglichen Zuckerkonsum achtest. 👉 Wenn Du mehr wissen möchtest, wie Du am besten im Alltag den Zucker reduzieren kannst, dann vereinbare doch am besten direkt hier einen Termin und informiere Dich über den nächsten Start meines Kurses "Weniger Zucker im Alltag".